
Zielsetzung:
Das Ziel ist, die messtechnisch-en Hauptmerkmale aus dem gewaltigen CAD-Modell in eine gut organisierte, einfach zu nutzende Struktur zu extra-hieren, die die CAD Namens- und Organisationskonventio-nen beibehält. SA enthält eine Vielzahl an Funktionen, mit denen der Bediener die Modelle schnell in die für das Projekt benötigten Daten verkleinern kann. Das Ergebnis ist ein gut organisiertes Modell, das dabei hilft, schnellere Analysen, Fertigungs- und Prüfergebnisse zu erzielen und dabei kleinere Projekt-Dateien erzeugt. Mit diesen effizienten Modellen wird die Veranschaulichung der Messergebnisse für die Konstrukteure und Kunden erleichtert.
Wie:
Der erste Schritt ist, das Modell mit der Funktion „Alle CAD Formate – Adobe“ zu importieren. Dieses ist per Menüauswahl möglich oder indem man das CAD-Modell mittels „Drag and Drop“ in das SA Grafikfenster zieht (Bild 1).
Nach Auswahl des CAD-Modells öffnet sich ein Import-Einstellungs-Dialog. In diesem kann gewählt werden, welcher Elementtyp importiert werden soll und welcher nicht. Zum Beispiel können durch Abwahl der Optionen „Attribute/Metadaten“, „Import Construction Geometry“ und „Import Hidden Entities“ irrelevante Details in der SA-Jobdatei minimiert werden.
Das Verwenden der Option “Import Into Folders matching CAD file hierarchy” erstellt automatisch eine Struktur, die der originalen CAD-Anordnung Komponenten entspricht. Entsprechend dem Aufbau und der Namensgebung des CAD-Modells werden diese in Ordner und Unterordner verteilt (Bild 2).
Diese Technik hat eine Vielzahl an Vorteilen. Zunächst können über Rechtsklick alle Ordner und Unterordner ausgeblendet werden und dann nur die für das Projekt benötigten Komponenten eingeblendet werden (Bild 3).
Die nächste Option ist der Rechtsklick in einen leeren Bereich der Baumstruktur und Auswahl der Option „Kollektionen zum Löschen auswähken". Mit diesem Auswahl-Werkzeug können schnell die für die Messung und Auswertung nicht benötigten Objekte ausgewählt werden. Der Gebrauch von Namenskonventionen aus dem CAD-Modell erleichtert das Löschen einzelner Komponenten (wie einzelner Gewinde, Bolzen, Muttern, Scheiben und Winkelträgern etc.) durch Anwahl der Löschtaste und Auswahl mittels F2-Dialogoption „Über Filtersuche“ zum Selektieren und Löschen von Objekten mit Namensteilen wie Gewinde, Bolzen, Muttern, Scheiben (Bild 4).




Die beschriebenen Funktionen können maßgeblich nicht benötigte CAD-Inhalte in großem Umfang in den Job-Dateien reduzieren, wodurch die Analyse- und Verwaltungsaufgaben einfacher und schneller werden.
Die nächste Vereinfachungsfunktion für CAD-Modelle ist hilfreich beim Ausdünnen von nicht-signifikanten Flächen, wie z.B. Leisten, Rohrinnenflächen und Schweißnähten. Dieser Schritt wird typischerweise durchgeführt, nachdem ein Objekt gemessen und die Instrumente und Punkte transformiert wurden.
Nach Auswählen der Funktion „Konstruieren > Fläche > Auswahl einer Objektseite und darauf zu projizierende Punkte“ erfolgt die Eingabeaufforderung, alle gemessenen Punkte und danach alle Flächen des zu messenden Objekts zu selektieren. Es wird eine Kopie der Flächen erstellt, die Punktprojektionen aufweisen. Nur diese Flächen werden zum Zusammenbau und zur Inspektion benötigt. Um die Modellgröße zu reduzieren, können jetzt alle Originalflächen gelöscht und nur die kopierten und benötigten behalten werden.


Zusammenfassung:
Die Konsequenz von zunehmend komplexen CAD-Modellen ist die Überlastung von messtechnischen Aufgaben mit zu vielen nicht-signifikanten Flächen. Die Bearbeiter werden oft damit allein gelassen herauszufinden, wie der Datensatz verringert werden kann, um den Messjob sinnvoll durchzuführen. SA liefert eine Reihe an pragmatischen Lösungen für diese Herausforderungen. CAD-Modelle auf das Wesentliche zu verringern spart Zeit und erleichtert die korrekte Ausführung des Messjobs. Bitte schicken Sie uns entsprechendes Feedback und Fragen zu Ihren messtechnischen Anwendungen.
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